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Biomolekulare Interaktionen

Biomolekulare Interaktionen sind die Grundlage aller physikalischen Prozesse in lebenden Organismen. In der Tat basieren nahezu alle biochemischen Reaktionen in lebenden Zellen auf molekularen Interaktionen zwischen Proteinen, Nukleinsäuren, Zuckern, Lipiden (Fetten) und niedermolekularen Liganden. Das Verständnis dieser Interaktionen ist eine unabdingbare Grundlage, um die Entwicklung von Organismen und Krankheiten, beziehungsweise die Anfälligkeit für Krankheitskeime nachvollziehen zu können. Mithilfe der Bioinformatik kann man detaillierte Strukturmodelle von molekularen Komplexen erzeugen, alternative Positionen von Wirkstoffen in der Bindungstasche eines Proteins energetisch bewerten, Bindungsprozesse modellieren und darüber hinaus einen Einblick in die theoretischen Grundlagen solcher Interaktionen liefern.

Am Zentrum für Bioinformatik werden Methoden zur Untersuchung von biomolekularen Interaktionen entwickelt. Weiter Informationen finden Sie im Bericht ab Seite 34.